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Thirteen Days
von
Robert F. Kennedy

 

Im Oktober 1962 hielt die Welt fast vierzehn Tage lang den Atem an: Aufgrund von der Sowjetunion stationierter Raketen auf Kuba drohte der Kalte Krieg mit den USA zu eskalieren. In diesem Buch erzählt Robert F. Kennedy, der damalige Justizminister und Bruder des amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy, was damals hinter den Kulissen im Weißen Haus geschah. Er beschreibt die Handlungen einzelner, die stundenlangen Diskussionen und Verhandlungen mit Sicherheitsberatern und dem Militär, die wechselnden Stimmungen als auch die ständige Angst verbunden mit der Frage, ob man die richtige Entscheidung für die Welt treffen würde. Diese dreizehn Tage waren sicherlich eine der gefährlichsten Tage für die Menschheit und Kennedy legt in dieser Erinnerung großen Wert auf die Darstellung seines Bruders und dessen Vertrauen und Kommunikation zu dem russischen Präsidenten Nikita Chruschtschow.
Ein sehr gut geschriebenes Buch von einem Beteiligten, das dem Leser auf sehr eindrucksvolle und eindringliche Art vergegenwärtigt, wie kurz die Welt in jenen Tagen vor einem Atomkrieg stand. Und ein Buch, welches zeigt, dass Antizipation und Kommunikation die besten Verhandlungsmethoden sind.

Das Buch ist im englischen Original für Erwachsene mit guten Englischkenntnissen geeignet. Es werden viele Personen aus dem damaligen politischen Amerika erwähnt, die einem nicht-amerikanischen Leser wahrscheinlich unbekannt oder weniger vertraut sind. Das ist für Erzählung der Ereignisse allerdings nicht weiter hinderlich.

(dg)